Plus.line nominiert in der Kategorie Hosting

Plus.line nominiert in der Kategorie Hosting beim eco://award 2018

Ende November 2018 wurden zum 17. Mal zukunftsweisende Unternehmen für herausragende Produkte, Projekte oder Dienstleistungen in sieben Kategorien mit dem eco://award ausgezeichnet. Unser eingereichtes Projekt „Managed Hosting einer hochverfügbaren Plattform zum Betrieb von Microservices“ hat hierfür in der Kategorie Hosting eine Nominierung erhalten.

Beim eco://award bewertet die Fachjury in der Kategorie Hosting neben dem Innovationsfaktor, Service, Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem Kriterien wie z.B. Benutzer- und Kundenfreundlichkeit, Mehrwertleistung, Qualitätsnachweise, Sicherheitsmerkmale oder auch marktunübliche Services.

Richard Gresek und Alexandra Odenthal haben die Auszeichnung bei der Preisverleihung am 28. November in Köln entgegengenommen. 

In jeder Kategorie gibt es neben einem Gewinner jeweils zwei Nominierungen. Wir sind natürlich mächtig stolz auf unsere Auszeichnung ;-) aber vor allem ist es für uns eine Bestätigung, das wir mit unserer (Dienst)leistung auf dem richtigen Weg im Streben um bestmögliche Leistungen und Lösungen sind. Ganz getreu unserer Mission: Performance – Optimale Leistung, höchste Qualität.

Unser eingereichtes Projekt:

Plus.line betreibt eine Plattform, die hochverfügbar – über mehrere Rechenzentren hinweg – den reibungslosen Betrieb von Microservices erlaubt und dabei den Betriebsaufwand auf ein Minimum reduziert.

Ausführliche Beschreibung:

Grundlage der Plattform ist ein Ceph basiertes Storage System – über drei Rechenzentren hinweg als Cluster aufgebaut. Alle Daten sind in allen Rechenzentren durch 3-fache Replikation verfügbar. Dadurch ist die Datenintegrität auch in Störungsfällen gesichert. Der Einsatz von SSD, SATA und SAS Speichermedien ermöglicht eine bedarfsgerechte Speicherzuteilung. In jedem der Rechenzentren ist ein oVirt basierter Virtualisierungscluster aufgebaut, der die nötige Rechenleistung vollautomatisiert zur Verfügung stellt. Aufsetzend auf Storage und Virtualisierung wird die Cluster-Verwaltungsplattform Rancher 2.0 eingesetzt, die multiple Cluster in einem User Interface verwaltet. Diese vereint die Orchestrierungssoftware Kubernetes und den Containerdienst Docker. GitlabCI vervollständigt die Umgebung um einen Dienst, der einzelne Container definiert und als Schnittstelle zum Kunden fungiert. Im Betrieb checkt der Kunde seine Applikation ein. Die Infrastruktur wird vollautomatisiert bereitgestellt.

Besonderheiten:

Die gesamte Plattform basiert auf ausgereiften openSource Produkten, die in ein perfektes Zusammenspiel gebracht wurden. Dies reduziert zum einen die Betriebskosten und erhöht zum anderen die Transparenz und Flexibilität. Durch den Einsatz multipler Rechenzentren ist die Plattform in hohem Maße redundant. Ein Ring aus Glasfasern über alle Standorte hinweg sichert den Bandbreitenbedarf ab.

Kunden, die diese Plattform nutzen, können ihre Applikationen mit wenig Abstimmungsbedarf deployen und können sich auf die integrierte Hochverfügbarkeit verlassen. Durch die Flexibilität kann die Plattform jederzeit automatisiert skalieren. Damit kann der Kunde seine Leistungen und die damit verbundenen Kosten exakt steuern. Durch den hohen Automatisierungsgrad kann innerhalb weniger Augenblicke ein Versionswechsel erfolgen. Aufwendiges Debuggen im Livebetrieb entfällt hiermit vollkommen.

Die Plattform wurde von unseren Spezialisten aus den Bereichen Netzwerk, Storage, Admin, DevOPS interdisziplinär entwickelt. Kundenanforderungen wurden analysiert und darauf basierend die Technologien ausgewählt. Entstanden ist eine Plattform, die Kunden hohe Flexibilität, und gleichzeitig hohe Redundanz bei geringen Kosten und Aufwand bietet. Sie ist eine in Deutschland betriebene Alternative zu AWS, Azure u.a. und wird Kunden sowohl dediziert als auch als "Plattform as a Service" angeboten.